Pressematerial

Michi Marchner – Pressetext kurz

Michi Marchner ist ein außergewöhnlicher Künstler. Er ist Multi-Instrumentalist, Ganzkörperkabarettist, Sänger, Erzähler, Romantiker, Exzentriker und Barde, seine Themen sind Liebe, Freude, Tod und Irrsinn, Tiefe, Leidenschaft, Spaß und Entgleisung, die er mit stets charmanter Direktheit zelebriert.

Pressebild «Ausnahmsweise wie immer!»

Ausnahmsweise wie immer Pressebild

Pressebild: «Ausnahmsweise wie immer» Pressebild (1,3 MB, Foto: Tom Garrecht)

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Michi Marchner – Pressetext lang

Live hard, die young – Das war mal das Motto einer ganzen Generation – Sein Motto ist es nicht! Denn Michi Marchner ist weit über 40 und kein Ende in Sicht! Klar, wer jung stirbt, spart sich jede Menge Rücken- und Knieprobleme, Arthrosen und Inkontinenzen – aber er verpasst halt auch das Beste.

Und deshalb lautet sein Motto: «Besser lebendiger Durchschnitt, als Bester und tot!»

Geben tut er auf jeden Fall das Beste und hofft, dass es jemand braucht. Gut vernetzt im Hier und Jetzt, multimedial, zukunftsfeindlich und unangemessen zuversichtlich!

Michi Marchner ist Multi-Instrumentalist, Ganzkörperkabarettist, Sänger, Erzähler, Romantiker, Exzentriker und Barde, seine Themen sind Liebe, Freude, Tod und Irrsinn, Tiefe, Leidenschaft, Spaß und Entgleisung!

Egal was er tut, er tut es mit Herz und Leib und Seele!

Charmant direkt – oder besser gesagt – direkt charmant!

Sie dürfen gespannt sein … Überleben lohnt sich!

Weitere Informationen:

SET-AGENTUR Petra Hitzginger
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Heckenbeck wird bayrisch und am Ende wird alles gut

Am Samstag trat in Heckenbeck der Kabarettist, Musiker und Wortakrobat Michi Marchner in der Weltbühne gegen die deutsche Nationalmannschaft an, die just am selben Abend gegen Ghana zu spielen hatte.
Definitiv waren die im Vorteil, die sich an diesem Abend gegen Fußball und für Kabarett entschieden hatten.
Während sich die Nationalmannschaft mit einem Unentschieden zufrieden geben mußte, ging der am Ammersee bei München lebende Künstler klar als Sieger vom Platz und seine Fans ließen ihn erst nach 4 Zugaben unter Protest wieder ziehen.
„Die Besten sterben jung“ so heißt sein Programm – Marchner hat überlebt und bewiesen, dass es auch für diese Regel eine Ausnahme gibt.
Ganz kleinlaut beginnt er, „aller Anfang kostet Müh, merk ich schon morgens in der Früh“, aber schon nach 5 Minuten rockt die Bühne, man denkt unweigerlich an die Großen 4, die tatsächlich jung gestorben sind und weiß nicht wo und wie ein einziger Mann so plötzlich zur Rockband geworden ist. Doch er weiht sein Publikum ein. Looping- Maschine heißt seine Band, aber jeden Ton den sie wiedergibt hat er zuvor selbst life eingespielt – Das ist genial!

Alles scheint bei ihm ganz beiläufig zu geschehen, doch seine Pointen zünden wenn Gitarre und Klavier gerade mal Feuerwerkspause haben. Ein bestechend schönes Lied über einen Kebab, der sich in Wirklichkeit als Außerirdischer entpuppt und die Welt zurücklässt in Wirsing und Sauerkraut – ein jennerweinscher Freiheitsgesang – ein selbstverfasstes Jaques – Brel – Chanson, über die Vergänglichkeit des Lebens, geschrieben um nach einer zu schnell vergangenen 1. Hälfte die Pause einzuläuten.

Die 2te Hälfte beginnt mit einem Abschiedslied zum Mitsingen, „geschrieben auf dem schmalen Grat zwischen Depression und Größenwahn“ – ein Lied mit mantrischem Refrain, der angeblich stimmungsaufhellende Wirkung besitzt – und tatsächlich – es stimmt – „Am Ende wird alles gut“, singt der Künstler und singt sein Publikum – so einfach, so schön.

Marchner philosophiert sich von der großen Weisheit der alten Kulturen, die schon wussten, daß Beckenbodengymnastik der Inkontinenz im Alter vorbeugen, über zeitlose Phänomene wie der Angst vor Grabsteinen ohne Namen, weil man da nie weiß, ob es nicht am Ende der eigene ist, mitten hinein ins Hier und Jetzt.
Sciene Fiktion ist Gegenwart geworden. Fluch oder Segen – das ist hier die Frage, der Grat ist schmal – Marchner seziert, analysiert, fantasiert: Über das Glück, 1500 Freunde bei Facebook zu haben und nicht alle persönlich kennen zu müssen, über die Chance, eines Tages im Online-Friedhof seine letzte Ruhe zu finden und nicht zufälligen Grabnachbarn ausgeliefert zu sein und schließlich über das ewige Leben im Internet: „Ich komm nicht in den Himmel, ich komm auf ne CD-Rom.“
Das alles, um dann endlich bei seinem Herzensthema zu landen – der Liebe.
Und wer dachte, er hätte schon alles, was es über die Liebe zu sagen gibt, im Radio gehört, der hatte sich geirrt.
Marchner weiß nicht nur EIN Lied davon zu singen – „Liebe ist nicht immer schön“ singt er und ob man beim Zuhören nun eine Träne lacht oder weint ist ja jedem selbst überlassen. Man ahnt jedenfalls – dieser Mann spricht aus Erfahrung. Auch vor wissenschaftlichen Betrachtungen zum Thema schreckt er nicht zurück – denn die Wissenschaft sieht in der Liebe nur eine Überfunktion der Schläfenlappen und somit nicht mehr als emotionale Diarrhöe.

Den Abschluß läutete dann „Das schönste selbstgeschriebene Liebeslied der Welt“ über einen Straßenkehrer und das gefallene Mädchen aus dem 3ten Stock ein. Ob die Beiden wohl zusammen kehren, oder zusammen gehören, oder doch nur zusammen zusammenkehren – wer weiß – Marchner ist ein Wortakrobat ringelnatzscher Prägung. Alles mit soviel Witz und Ironie, dass man sich mit gutem Gewissen jenen Gefühlen hingeben darf, für die man sich beim Radio hören schon so manches Mal ein bisschen geschämt hat.

Und wenn auch die Erde, wie er sagt, ein Wirsing- und Sauerkrautplanet sei, so erfüllte sich doch seine Prophezeiung: „Am Ende wird alles gut“ Und es war gut!

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